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Landesschau 2011 - Bericht der Zuchtleitung

 Toller Zusammenhalt unter den Züchtern!

 

Versuchte man zu Beginn des Tages die Landesschau 2011 noch bei gelegentlichen Schauern auf dem wunderschönen Hufeisenplatz durchzuführen, sollte es sich ab 11:00 kräftig einregnen.

Um die besten Stuten des Jahrganges jedoch nicht im Regen stehen zu lassen, entschloss man sich kurzfristig in die Halle umzusiedeln. Dank tatkräftiger Unterstützung seitens der Beschicker und Zuschauer waren binnen 10 min das komplette Dreieck, Blumenschmuck, Meldestelle, Lautsprecher und Ehrenpreise in der Reithalle aufgebaut und man konnte entspannt die ausgestellten Stuten anschauen.

 

Sowohl quantitativ als auch qualitativ waren in diesem Jahr die verschiedenen „Shetty“-Rassen stark vertreten. Die bayerisch gezogene Shetland Pony Stute im Minityp „Elmhorst Sangria“ (3-jährig, Züchter und Besitzer: Stefan Elmer, Chieming) wurde vor der ebenfalls sehr überzeugenden Fjordstute „Livia“ (3-jährig, Züchter und Besitzer: Siegfried Brunner, Penzberg) Siegerin der Freizeitponys. Zweite Reservesiegerin der Freizeitponys wurde die in den Niederlanden gezogene sehr typvolle Shetland Pony Stute „Afternoon delight of the blue lagoon“ (4-jährig, Besitzer: Gudrun Kremser, Westendorf). Sehr erfreulich war in diesem Jahr die ausgesprochen gute Qualität der Fjordstuten, drei der fünf aufgetriebenen Stuten konnten den Titel der Staatsprämienanwärterin erzielen. Tolle Stuten sah man auch bei den Rassen Deutsches Partbred Shetland Pony und Deutsches Classic Pony. Die jeweiligen Ringsiegerinnen stellten die Zuchtstätten Stumhofer, Zech, Schaubmair und Nieberle.

 

Sieben Stuten fünf verschiedener Spezialpferderassen waren nach München gekommen. Unter diesen waren erstmalig die Rassen Percheron mit der 3-jährigen „Uralie“ (Züchter und Besitzer: Martin und Jennifer Lang, Auerbach) und Leonharder vertreten. Die zwei 4-jährigen Leonharder Stuten „Vanessa“ und „Elfi“ der St. Leonhardsbetriebe OHG, Grabenstätt sind die ersten Vertreterinnen ihrer Rasse auf einer großen Veranstaltung des Verbandes und wurden aufgrund ihrer Qualität mit dem Titel Saatsprämienanwärterin ausgezeichnet. „Vanessa“ wurde sogar 2. Reservesiegerin der Spezialrassen. Siegerin der Spezialrassen wurde die 5-jährige Freibergerstute „Caddy“ (gezogen in der Schweiz, Besitzer: Anja-Kathrin Link). Bewegungsstark und gut herausgebracht konnte sie mit dem Titel Staatsprämienstute ausgezeichnet werden, denn „Caddy“ erfüllt mit der vorhandenen Mutter-Leistungsprüfung, der erfolgreich absolvierten Eigenleistungsprüfung und einem lebend geborenen Fohlen alle geforderten Kriterien der staatlichen Richtlinie über die Vergabe des Titels der Staatsprämienstute. Reservesiegerin wurde die 5-jährige Tinkerstute Shiva (Züchter und Besitzer: Heike Lauger, Georgensmünd).

 

Innerhalb der Sportponys waren außer der Rasse Welsh B alle Rassen vertreten. Bis auf die Rasse Deutsches Reitpony jedoch in recht überschaubaren Klassengrößen. Elf Deutsche Reitponystuten präsentierten sich in München der Kommission. Siegerstute wurde die dreijährige „Navarra BEVS“, für die die Züchterin und Besitzerin Barbara von Stetten aus Seeg die staatliche Züchtermedaille in Silber vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erhielt. Erfreulich ist für Barbara von Stetten insbesondere, dass „Navarra BEVS“ Tochter des selbst gezogenen Reitponyhengstes „Davidoff“ (von Depardieu) ist. Reservesiegerstute der Sportponys wurde die 4-jährige Hilkens Black Delight-Tochter „Crazy Princess“ (Züchter und Besitzer: Leonhard Lackermeier, Weihmichl). Die Familie Anselstetter war mit drei Deutschen Reitponystuten angereist, von denen alle den Titel der Staatsprämie bzw. Staatsprämienanwärterin erhielten. Jeweils eine Welsh Cob und eine New Forest Stute waren nach München gekommen, beide überzeugten und konnten mit der Staatsprämienanwartschaft ausgezeichnet werden. In der Klasse der Connemaras fielen zwei Stuten aus, hier erhielt als einzige die Stute „Sternbergs Malena“ (Züchter und Besitzer: Peter Krämer, Sulzheim) die Staatsprämienanwartschaft. Die dreijährige „Sternbergs Malena“ wurde zudem auch als beste sportliche Nativ Stute ausgezeichent. Ein Sonderpreis, dankenswerter Weise gestiftet von dem Verband der Ponyzüchter Oberbayern e.V. Auch die IG Welsh, Abteilung Bayern, sponsorte einen Ehrenpreis für das beste Welsh Pony, diesen erhielt die Welsh A Stute „Victoria’s Serenade“ (4-jährig, Züchter: Fritz Lehmann, Nordenham; Besitzer: Rupert und Marianne Nutz, Teisendorf). Die weitere Statistik spricht für sich: 63 aufgetriebene Stuten, 7 Staatsprämienstuten, 30 Staatsprämienanwärterinnen, 1 Prädikatsanwärterin, 4 Prämienstuten und 21 Prämienstutenanwärterinnen.

 

Leider wurde die Stimmung zwischenzeitlich etwas von der Impfproblematik getrübt. Hier möchten wir unsere Züchter nochmals darauf hinweisen, dass es keine Willkür des Zuchtverbandes gegenüber seinen Züchtern ist, sondern diesbezüglich lediglich die Regeln eines jeden FN-angeschlossenen Zuchtverbandes eingehalten werden. Zudem ist München-Riem eine Anlage mit über 200 Boxen und regem Pferdewechsel (Lehrgänge, Leistungsprüfungen, große Turniere wie Pferd International, Bayerische Meisterschaften, etc.). Hier ist es nur fair, die einschlägigen Impfbestimmungen einzuhalten. Wir bitten unsere Züchter diesbezüglich um Verständnis, für das Wohle aller.

 

Ein großer Dank geht an die Gastrichterin aus Weser-Ems, Frau Oellrich-Overesch, an alle Helfer, engagierte Züchter, Zuschauer und ganz besonders an die Sponsoren.

Claudia Sirzisko (LfL-ITZ)

 
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